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Definition

Die Fußreflexzonentherapie ist ein Heilverfahren, bei dem durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß mit Hilfe der Hand eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.

 


Ursprung

Die Fußreflexzonentherapie hat ihren Ursprung in der überlieferten Volksmedizin der amerikanischen Indianer und des alten China. In China wurde die Reflexzonen-Therapie im 4. Jahrhundert v. Chr. von Dr. Wang-Li dokumentiert, der sie zusammen mit Akupunktur einsetzte. Anfang des 20. Jahrhunderts ist es dem US-Arzt und Naturheiler Dr. Fitzgerald zu verdanken, dass diese natürliche Heilmethode nicht völlig in Vergessenheit geraten ist. Der amerikanische Arzt fand heraus, dass der Mensch aus 10 reflektorischen Längsschnitten besteht, die alle Reflexpunkte in den Füßen haben. So ist die Fußsohle ähnlich wie eine Landkarte aufgeteilt, wobei jedes Gebiet dieser Karte reflektorisch auf einen bestimmten Körperteil oder ein Organ wirkt.


Anatomisches

Ein Organ wie z.B. der Darm wird von Nerven versorgt, die vom Rückenmark kommen und ebenso gehen Nerven vom Darm zum Rückenmark, um Rückmeldungen zu geben.

In Ganglien, Umschaltpunkten im Rückenmark, treffen die Leitungen von Haut und Organ wie in einer Verteilerdose zusammen. Für die Haut gilt das Gleiche: Tausende von Sensoren auf der Haut nehmen Reize auf und senden sie zunächst zum Rückenmark. Von dort werden die Informationen zum Gehirn gesendet und erreichen unsere bewusste Wahrnehmung. So können kalte Füße z.B. eine Halsentzündung verursachen oder anders herum weisen schmerzhafte Punkte am Fuß auf eine Störung in einem Organ hin.


Wirkungsweise

Man geht davon aus, dass durch die Massage von den Reflexzonen der Füße mit den Händen bestimmte Nervenimpulse zum Gehirn geschickt werden und von dort in das Areal der Reflexzone des zugeordneten Organs gelangen. Von der Reflexzone des Organs wird dann die Wirkung an die entsprechenden Organe und Körperteile weitergeleitet. Die Organe werden gekräftigt und ihr Zusammenwirken harmonisiert. Die Manipulation an den Reflexpunkten am Fuß löst weiterhin kristalline Ablagerungen und Schlacken, dadurch läuft der Patient leichter und entspannter, sein allgemeines Wohlbefinden wird gesteigert und seine Selbstheilungskräfte angeregt.


Befunderhebung

Am Anfang der Fußreflexzonentherapie wird durch den Therapeuten ein Befund am Fuß erhoben mit dem Ziel, die momentane Beschaffenheit der Fußzonen des Patienten sowie seines daraus resultierenden Gesundheitszustandes festzustellen. Dafür wird der ganze Fuß mit den Händen abgetastet. Sind bestimmte Zonen am Fuß behandlungsbedürftig, kann sich dies durch Schmerzhaftigkeit bei Berührung oder auch durch vegetative Reaktionen wie z.B. Frieren, Schwitzen, Zittern, Speichelfluss, erhöhte Pulsfrequenz, Änderung der Gesichtsfarbe oder bestimmten Emotionen (Weinen, Lachen) bemerkbar machen. Auch die Statik der Füße, Gewebebeschaffenheit, Haut und Nägel geben wichtige Anhaltspunkte zur Diagnosefindung.


Die Behandlung

Mit bestimmten Massagegriffen kann der Behandelnde über die Fußsohlen auf das entsprechende Segment sowohl anregend als auch beruhigend auf das jeweilige Organ oder den krankhaft veränderten Körperteil einwirken.

Eine Behandlungsserie hat 6 - 10 Sitzungen à 30 min – 1 h. mit zwei Sitzungen pro Woche. Reaktionen des Körpers in den Behandlungspausen können entstehen, welche eine Antwort auf den gesetzten therapeutischen Reiz darstellen. Dies können Reaktionen wie z. B. eine Verschlimmerung der Beschwerden aber auch Verbesserung der Stimmung, Verbesserung der Schlafqualität oder eine Veränderung der Ausscheidungsprodukte von Darm und Niere in  Farbe oder Geruch sein.

In dieser Therapieform wird der Mensch ganzheitlich behandelt und nicht nur einzelne Symptome. Die Reflexzonen-Therapie kann sowohl als eigenständige Therapie eingesetzt werden, als auch unterstützend zu anderen therapeutischen Maßnahmen.
 

Anwendungsgebiete

bei Beschwerden des/ der:

· Nervensystems

· Bewegungsapparates

· Verdauungsapparates

· Harnapparates

· Atmungsorgane

 

Kontraindikationen

· medizinische Notfallerkrankungen

· Infektionskrankheiten mit hohem Fieber

· akute Venen - oder Lymphentzündungen

· akuter rheumatischer Schub im Fußgelenk

· große Geschwüre am Fuß, offene Wunden

· abgestorbenes Gewebe am Fuß, Gangrän

· Fremdkörper im Körper (z.B. Herzschritt-macher), künstliches Gelenk, Implantate)

· großflächiger Fußpilz

· psychische Erkrankungen, Epilepsie



Unterschied Fußreflexzonen-Massage zu Fußreflexzonen-Therapie

Bei einer Fußreflexzonen-Massage werden die entsprechenden Zonen am Fuß zum allgemeinen Wohlbefinden des Patienten massiert, während bei einer Fußreflexzonen-Therapie gezielt die Organzonen am Fuß geknetet und gerückt werden, die zur Verbesserung von Beschwerden am Körperorgan dienen.


Die Fuß-Reflexzonen

Heute gibt es viel Nachschlagewerk bzw. Poster, die die Fuß-Reflexzonen aufzeigen. Im nachfolgenden Bild zeige ich einen Auszug davon. Hier kann man z.B. sehen, dass der große Zeh etwa mit dem Hirn korrespondiert oder die Ferse mit dem Ischiasnerv.