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Definition

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Wirbel- und Gelenkstherapie. Sie ist ungefährlich, ohne Medikamente und dennoch sehr wirksam. Der Erfinder der Methode ist der Allgäuer Landwirt Dieter Dorn (geb.1938).


Aufbau der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist ein stabiles und doch sehr bewegliches Knochengerüst. Sie ist das zentrale Stützorgan des Körpers sowie die Schutzhülle für das Rückenmark – den Nervenstrang. Sie besteht aus 24 Wirbeln – 7 Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenwirbeln, dem Kreuzbein und dem Steißbein. Die Wirbel gliedern sich in Wirbelkörper, die durch die Bandscheiben voneinander abgefedert werden und dem Wirbelbogen, der meist aus Dorn- und Querfortsätzen besteht.


Anwendungsgebiete

Die Dorn-Therapie kann zur Heilung von Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen, angewandt werden.

Die häufigsten Beschwerden sind:

funktionelle Beinlängendifferenz
Beckschiefstand, Hüfthochstand
ISG-Blockaden
Schultergelenksblockaden
Hüftgelenksprobleme
Verschiebung von Wirbeln
LWS-,BWS- und HWS-Syndrom
Skoliose
Ischiassyndrom

Ebenso besteht ein Zusammenhang zwischen verschobenen Wirbeln und Erkrankungen der inneren Organe, wie z.B. Verdauungsstörungen und Schmerzen im LWS-Bereich, da diese vom selben Nervenstrang versorgt werden. Auch psychische Zusammenhänge sind möglich.


Ablauf der Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie beginnt mit dem Beinlängenvergleich. Eine bestehende funktionelle Beinlängen- differenz wird anschließend durch Einrenken von Sprung-, Knie- und Hüftgelenken ausgeglichen.

In den meisten Fällen handelt es sich nicht um eine tatsächliche medizinische z.B. angeborene Beinlängendifferenz, sondern um eine funktionelle Differenz der Beinlänge, die durch eine Becken- verkippung, eine ISG- Blockade oder durch eine unterschiedliche Muskelspannung verursacht wird.

Danach erfolgt die Kontrolle des Beckens. Ein vorhandener Hüfthochstand wird beseitigt. Befinden sich Steiß- und Kreuzbein nicht in der richtigen Lage, werden auch diese korrigiert. Nun erfolgt die Überprüfung und gleichzeitige Behandlung der 24 Wirbel – von unten nach oben.

Die Wirbelsäule wird mit Olivenöl eingeölt. Der Therapeut steht hinter dem Patienten, der beim Einrenken der 5 Wirbel der Lendenwirbelsäule ebenso steht und sich nach vorne abstützt. Nun gleiten die Daumen des Therapeuten mit Druck seitlich an den Dornfortsätzen nach oben. Dabei spürt Behandlung der LWS der Therapeut die Fehlstellung der Wirbel. Diese werden mit einem kurzen, sanften Daumendruck in die Ideallage zurückgebracht. Der Patient nimmt einen kurzen Schmerz wahr. Die Korrektur erfolgt nur in der Dynamik, d.h. in einer aktiven, pendelnden Bewegung des Patienten.

Bei der Bearbeitung von Brust- und Halswirbelsäule nimmt der Patient auf einem Massagestuhl Platz. Wieder steht der Therapeut hinter dem nun sitzenden Patienten. Mit mittlerem Druck gleiten die Daumen rechts und links seitlich der Dornfortsätze hoch. Fehlstellungen der Wirbel werden in der Dynamik korrigiert.


Untersuchung der Lendenwirbelsäule
 

                   
            Korrektur der Lendenwirbelsäule                Untersuchung der Brustwirbelsäule


Anzahl der Behandlungen

In der Regel reichen 2-3 Behandlungen aus um die grundsätzlichen Beschwerden zu beseitigen. Hierbei dient die 2. bzw. 3. Behandlung meist nur zur Stabilisierung der in der 1. Therapie durchgeführten Auflösung von Blockaden. In schwierigen und chronischen Fällen sind auch längere Behandlungen möglich. Eine komplette Behandlung dauert zwischen 1-2 Stunden.


Dorn-Therapie im Vergleich mit Chiropraktik

Der ausschlaggebende Unterschied der Dorn-Methode zu anderen Therapieformen des Bewegungs- apparates (z.B. der Chiropraktik) ist folgender:

Die Auflösung einer Blockierung eines Gelenkes wird stets während der aktiven Muskelbewegung des Patienten durchgeführt. Die jeweiligen Muskeln, die an der Bewegung des entsprechenden Gelenkes beteiligt sind, bleiben während der Auflösung nicht starr. Das hat den Vorteil, dass Gelenke physikalisch gesehen mit geringerem Druck in Ihre physiologische Position gebracht werden können. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Muskeln das jeweilige Gelenk während der Bewegung nicht mehr so stark in der Blockade fixieren. Im Gegensatz dazu muss bei der Chiropraktik diese Fixation durch einen schnellen, starken Ruck beseitigt werden. Diese Technik hat daher allerdings auch Risiken, obwohl sie genauso gut eine Gelenksblockade lösen kann.


Kontraindikationen

Akuter Bandscheibenvorfall (Klinik)
Wirbel- und/oder Nervenentzündungen
Krebsmetastasen in der Wirbelsäule
Wirbelbruch/ Knochenbruch
Akute Gelenkentzündungen mit Schwellung
Lähmungen sowie Menschen, die die
   dynamischen Bewegungen nicht ausführen
   können (z.B. bettlägerige Patienten)
ausgeprägte Osteoporose mit Neigung
   zu Spontanbrüchen (z.B. nach langjähriger
   Einnahme von Kortison)
akute Migräne
Schwangerschaft (keine Dorn-Therapie
   in LWS, Therapeutisches, Taping möglich)